Mittwoch, 22. Juni 2016

Großes Einsparpotenzial bei den Wohnkosten: Müllabfuhr muss nicht teuer sein!

Die Müllabfuhr muss nicht teuer sein. Das beweisen die Top-Städte Flensburg, Chemnitz und Nürnberg des aktuellen Müllgebührenrankings von Haus & Grund Deutschland. Sie sind die preisgünstigsten Dienstleister bei der Müllabfuhr.

In einer Studie zu den Müllgebühren in den 100 größten Städten Deutschlands, die das Institut der deutschen Wirtschaft Köln im Auftrag von Haus & Grund Deutschland erstellt hat, wurden die Kosten der Müllabfuhr für eine vierköpfige Familie unter Berücksichtigung des Abholrhythmus und des Serviceumfangs miteinander verglichen. Zwischen der günstigsten und teuersten Stadt liegen nach der Studie 600 Euro im Jahr. "Die Gründe hierfür müssen die Kommunen jetzt dringend analysieren", fordert Dr. Ulrike Kirchhoff, Vorstand von Haus & Grund Bayern. Die Untersuchung soll Motivation für die Städte sein, ihren Bürgern künftig eine gleiche Servicequalität zu niedrigeren Preisen anzubieten.

Dr. Kirchhoff weist darauf hin, dass die Müllabfuhr bis zu zehn Prozent der Wohnnebenkosten ausmacht. Im Schnitt bezahlen die Bürger für die Müllabfuhr mehr als für Straßenreinigung, Grundsteuer, Schornsteinfegergebühr und Gartenpflegearbeiten zusammen. „Hier gibt es also ein großes Einsparpotenzial zum Nutzen von Mietern und Eigentümern und um die Attraktivität der Städte zu steigern“, resümierte die Verbandvorsitzende.

 

   

Haus & Grund Deutschland

Müllgebührenranking 2016
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