Freitag, 16. Oktober 2015

Rutschgefahr – Wohin mit all dem Laub?

Der Herbst hat viele schöne und bunte Seiten. Er läutet aber auch die Laubzeit ein: Die Blätter bedecken Gärten und Wege und sorgen für eine erhöhte Rutschgefahr. Hauseigentümer müssen daher in diesen Wochen dafür Sorge tragen, dass Laub auf Gehwegen vor und auf dem eigenen Grundstück nicht zur Gefahr für Passanten wird. Darauf weist Dr. Ulrike Kirchhoff, Vorstand Haus & Grund Bayern, hin. Gerade in Verbindung mit Regen kann ein mit Laub bedeckter Weg sehr rutschig werden.

Laub auf öffentlichen Straßen wird in der Regel von der örtlichen Straßenreinigung beseitigt. Die Eigentümer müssen dieses Laub nur zu Haufen zusammenfegen, so dass Straßenrinnen und Gullys nicht verstopft werden. Laub, das von eigenen Bäumen auf den öffentlichen Gehweg gefallen ist, sollte auf dem eigenen Grundstück entsorgt werden. Nicht erlaubt ist das Zurückwerfen oder Entsorgen der Herbstblätter in Nachbars Garten. Eigentümer können das Laub aber auch kompostieren oder als Frostschutz für Gartenpflanzen verwenden. Hauseigentümer, die keinen Kompost im Garten haben, sollten das Laub beim Wertstoffhof entsorgen. Wer hingegen Laub- und Grüngutabfälle im Wald entsorgt, muss mit einem Bußgeld rechnen.  

Haus & Grund Bayern weist darauf hin, dass Dritte mit dem Laubfegen beauftragt werden können. Allerdings bleibt auch in diesem Fall der Eigentümer zur Überwachung verpflichtet. Die meisten Gemeinden regeln die Reinigungspflichten in Satzungen. Welche einzelnen Regelungen vor Ort bestehen, kann in diesen nachgelesen werden.