Montag, 5. Oktober 2015

Haus & Grund Bayern fordert Transparenz bei Grundsteuerreform

Wohnen darf nicht teurer werden

Nachdem die Bundesländer ihre Eckpunkte für eine Reform der Grundsteuer beschlossen haben, fordert Haus & Grund Bayern, die weiteren Details in einem transparenten Prozess zu regeln. „Alle Zahlen liegen vor. Nun sollte die Bundesregierung die Beteiligten an einen Tisch bringen, um zu vernünftigen Ergebnissen zu kommen“, fordert Dr. Ulrike Kirchhoff, Vorstand von Haus & Grund Bayern. Der Länderbeschluss biete dafür eine gute Basis.

Haus & Grund Bayern begrüßte, dass Wohngebäude bei der Grundsteuer begünstigt werden sollen. Dr. Kirchhoff wertete dies als einen guten Ansatz, um das Wohnen nicht weiter zu verteuern. Kritisch sieht der Verband die von den Ländern angestrebten landesspezifischen Messzahlen. Damit werde den Ländern ein Mittel in die Hand gegeben, um die Belastungen künftig Schritt für Schritt weiter in die Höhe zu treiben. „Die Länder sollten ihren Kommunen besser Höchsthebesätze vorgeben, damit die Steuerbelastung von Mietern und Eigentümern nicht grenzenlos nach oben getrieben werden kann“, schlug Dr. Kirchhoff vor.